Familie Be


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Heute war ich meine Schwester im Krankenhaus besuchen.
Ist auch mal ganz witzig quasi die Rollen zu tauschen.

Sie hat eine Nasenmuschelverkleinerung (Conchotomie) machen lassen, deswegen hat sie die Statement-Verbände im Gesicht. 😀

Und nein, sie hat sich nicht die Nase verkleinern/verschönern lassen.
„Eine verstopfte Nase hat wohl jedem schon einmal Probleme bereitet. Meist handelt es sich dabei um eine harmlose Erkältung, deren Symptome bald wieder verschwunden sind. Ist die Nase jedoch chronisch verstopft, liegt ein ernst zu nehmendes Problem vor. Die behinderte Nasenatmung zwingt die Betroffenen, durch den Mund zu atmen, was eine Reihe weiterer Beschwerden nach sich zieht. […]“
(http://m.welt.de/article.do?id=gesundheit/medizin-ratgeber/article111918649/Conchotomie-Nasenmuschelverkleinerung)

Naja, jedenfalls liegt sie nun im selben Krankenhaus wie ich. Nur leider nicht im selben Gebäude.
Ich bin aber trotzdem mit meinem Infusionsständer zu ihr gekrackselt und werde es morgen wieder machen. :- )

Ein Freund von mir hat heute ein bisschen über uns „Familie Be“ philosophiert, da ich gestern meinen Propofol-Schlaf hatte und meine Schwester heute. Ich finde es so witzig, was dabei rausgekommen ist. 😀
Deshalb lasse ich euch daran teilhaben:

+++ Eilmeldung +++ Familie bringt Gesundheitssystem ins Wanken +++ Ärzte auf der Flucht +++ Propofolbestand in Deutschland sinkt auf Rekordtief

K. – dpa

Wie die Ärztekammer XYs erst heute mitteilt befinden sich die ersten Ärzte aus K. auf der Flucht vor Familie Be.
Doch was war der Grund fragt sich auch dpa-Reporter Heinblöd. Aufgrund von einem Patientenüberfluss mussten mehrere Patientenzimmer zusammengelegt werden. Hierbei kam es versehentlich zur Zusammenführung zweier Schwestern. Nach ersten Erkenntnissen platzten mehreren Mitarbeitern die Trommelfelle und leiden aktuell unter einem Tinitus.

Die Lage konnte erst durch die zuständigen Narkoseärzte durch die Gabe mehrerer Propofolampullen wieder beruhigt werden. Da der Bestand an Propofol dadurch deutlich sank, wurden alle kleineren Eingriffe die unter Propofol staffinden sollten für die nächsten Jahrzehnte bei Familie Be. abgesagt.
Der Klinikdirekter sprach von einer nie dagewesen Situation, ist jedoch zuversichtlich das sich nach Entlassung der ersten der beiden Schwestern die Lage wieder normalisiert und die Station auch für andere Patienten wieder zugänglich gemacht werden könne.

Ersten Ermittlungen zufolge war die Zusammenlegung auch kein Versehen. In Verdacht geriet die Mutter der beiden Schwestern die am Tatort mehrfach gesichtet wurde und Betten hin und herschob. Sie schweigt derzeit jedoch zu den Vorwürfen, was an der verabreichten Dosis Propofol liegen könnte…

Heeeerrliiiich 😀 😀
Danke T. für deinen durchaus amüsanten Beitrag!

Ach, und was ich noch unbedingt verkünden wollte:
Mein Hb beträgt heute wieder 9,3 (glaube ich) :- ) 🎉🎊🎈

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Über Überlebenskünstlerin

20 jährige Bloggerin, die über ihr Leben mit Colitis ulcerosa und Autoimmunhepatitis bloggt.
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Eine Antwort zu Familie Be

  1. Corinna Becker schreibt:

    Der normale Wahnsinn des Lebens;)…einfach kann ja jeder:)

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